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5.3.3. Proteinbasierte Verfahren
Grundlage dieser Verfahren ist immunologischer Art und gründet in der spezifischen Bindung vom Typ „Antigen – Antikörper“ und klassischer ELISA-Assays. Die Antigen-Antikörper-Reaktion erkennt das Fremdmolekül, indem sie sich an dieses so bindet, dass der gebundene Komplex in der Regel durch eine Farbreaktion nachgewiesen werden kann. Da der Antikörper, der benötigt wird, um das Antigen zu erkennen, nicht ohne Zugriff auf den gereinigten Antikörper selbst entwickelt werden kann, kann letzterer entweder künstlich in synthetisiert werden, sofern die Aminosäuresequenz bekannt ist, oder in gereinigter Form am GMO selbst studiert werden.
Im Allgemeinen ist das Produkt eines Transgens ein kleines Polypeptid oder ein Protein, das unter einem starken konstitutiven Promotor in jedem Gewebe und praktisch jeder Zeit im Lebenszyklus der Pflanze exprimiert werden kann. Auf eine solche Weise ist das Protein in genügender Quantität vorhanden. Jedoch wird in neueren GM-Pflanzen das gewünschte Protein nur unter der Kontrolle eines induzierbaren Promotors (beispielsweise unter Stressbedingungen, während des definierten Zeitlebenszyklus etc.) gebildet. In dieser Situation ist die Identifikation und Analyse der Anwesenheit des rekombinanten Proteins oft nicht ausreichend möglich.
