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5.1.3. Vergleich der klassischen und molekularen Ansätze
Die Begriffe "klassisch" und "molekular" in Bezug auf die Methode der genetischen Veränderung von Mikroorganismen betrifft, wie es bereits erwähnt wurde, die Verbesserung ihrer genetischen Variabilität. Dieser Effekt wird mit klassischen Methoden durch eine spontane oder mutagen induzierte Variation, durch Hybridisierung oder Gentransfer erreicht. Diese Methoden sind aber ungenau und nicht gezielt und daher weniger leistungsfähig im Vergleich zu den molekularen Methoden für Genveränderungen. Aber es besteht kein Zweifel, dass es zwischen der genetischen Veränderung von Mikroorganismen durch klassische oder molekulare Techniken keine konzeptionelle Unterscheidung gibt, die DNA-Modifikationen oder einen Gentransfer verursachen.
Abb. 1 zeigt die genetische Veränderung von Mikroorganismen und den Pfad für die Einbringung in die Umwelt. Hier werden beide Methoden als Einheit dargestellt, sodass es keine Rolle spielt, ob klassische oder molekulare Züchtungsverfahren bei den verschiedenen Phasen der Bewertung einer Freisetzung im Labor-, Feld- oder in noch größerem Umweltmaßstab angewendet werden.
Abb. 1:

The underlying biological principles characterizing this concept were implicated in the EFSA reports:
- The primary focus for decision making about the introduction in the environment is the product obtained by genetic modification and selection, not the process itself.
- The characterization of the product needs information about the process used. But the nature of the process is not a sufficient criterion to decide whether the product should be more or less overseen.
- The responses of the microorganisms modified by molecular or classical methods are based on the same physical and biological laws. The accumulated knowledge about products of classical modifications could be applied on product obtained by application of molecular techniques in terms of relative safety and risk assessment.


